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Ausstellungen
| Diözesanmuseum St. Pölten | | 3100 St. Pölten, Bistumsgebäude, Domplatz 1
Tel.: 02742/324-331 Ständige Ausstellung
Das Museum wurde 1888 gegründet und bietet einen repräsentativen Querschnitt durch das Kunstschaffen der Diözese. Es zeigt vor allem gotische Skulpturen und Tafelbilder sowie Werke bekannter Barockkünstler (J.M Rottmayr, Daniel Gran, Kremser Schmidt, etc.).
Miteingebunden sind die ehemalige Stiftsbibliothek mit Fresken von Paul Troger und das bischöfliche Oratorium.
Paramenten - Sonderausstellung
„Wie der Schmuck der Kirche soll auch die Pracht eines Paramentes uns gewissermaßen ein wenig auf die Ewigkeit einstimmen“. So Bischof Klaus Küng in seinem Geleitwort zur Sonderausstellung des Diözesanmuseums St. Pölten über „Paramente - historische liturgische Textilien, die, die am 6. Mai eröffnet wurde.
Die Sonderausstellung im Diözesanmuseum St. Pölten ist bis 12 November Dienstags bis Freitags von 13 bis 18 Uhr und Samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
Die Zeugnisse vergangener Jahrhunderte kommen durch diese Ausstellung wieder ans Tageslicht, zeigte sich Bischof Küng erfreut und bedauerte gleichzeitig, dass so manche liturgischen Gewänder vor Jahrzehnten im Übereifer liturgischer Reformen entsorgt wurden. Bei der Beschäftigung mit diesen Gewändern entdecke man wieder, welche Bedeutung dahinter steckt, sagte der Bischof. Die mühevolle und gewaltige Kleinarbeit an Stickereien zeige die „ große gottbezogene Liebe“ auf, die dahinter stehe.
Die Sonderausstellung zeigt einen Bestand an liturgischen Textilien vom 16. bis in das 18 Jahrhundert. Darunter zahlreiche Objekte von „hoher kuturhistorischer Bedeutung“, wie der Leiter des Diözesanmuseums, Dr. Wolfgang Huber erklärte. Ein großer Bestand der Paramente stammt von der Congregatio Jesu (ehemals Englische Fräulein), die diese als Folge ihrer Übersiedlung dem Diözesanmuseum als Dauerleihgabe anvertraut haben. Darunter auch die von der Kaiserin Maria Theresia der Kongregation gestifteten Pramente.
Das Diözesanmuseum St. Pölten besitzt mit 14 Stück eine der höchsten Zahl an erhaltenen Lederkaseln aus der Zeit um 1700. Weitere Besonderheiten sind bekleidete Figuren wie „Maria Bambina“, das „Prager Jesulein“ oder auch die „Karmelitinnenmadonna“ aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
Neben den Gewändern bietet die Ausstellung auch Einblick in die Entstehung und Herstellung der liturgischen Gewänder sowie der damaligen Stick- und Webkunst, wies die wissenschaftliche Leiterin der Ausstellung, Mag. Eva Voglhuber hin. Ein weiterer praktischer Schwerpunkt der Ausstellung ist der Erhaltung und Pflege dieser Gewänder gewidmet. Anliegen ist dabei vor allem die richtige Handhabung der Textilien sowie deren fachgerechte Aufbewahrung, Pflege und Restaurierung. So ist auch ein kleiner Textiliendepotraum mit den Paramentenschränken aus dem ehemaligen Institut der Englischen Fräulein zu sehen.
Homepage Diözesanmuseum Das Diözesanmuseum befindet sich im Bistumsgebäude neben der Domkirche im Obergeschoss des Kreuzganges. Es ist vom Domplatz als auch von der Hofstatt (Bischofsteich mit Bezirkshauptmannschaft) zu erreichen | | | | Stift Göttweig | | Das österreichische Montacassino in der Wachau Das Stift, hoch über dem Donautal bei Krems gehört mit der Kulturlandschaft Wachau zum Weltkulturerbe. Ständige Ausstellung im Kaisertrakt, Kaiserstiege mit Deckenfresco von Paul Troger.
Sonderausstellung 2011: BILDSCHÖNE WACHAU
Weltkulturerbe in Bildern vom Biedermeier bis zur Moderne
21. März - 31. Oktober 2011
Sonderausstellung in den Prunkräumen des Stiftes Göttweig mit rund 90 zum Teil aus Privatsammlungen stammenden Werken.
Die Vielfalt und die Schönheit der Wachau haben zu allen Zeiten Künstler zu herausragenden Werken inspiriert. In den historischen Prunkräumen des Stiftes Göttweig, dem Tor zur Wachau, illustrieren rund 90 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen vom Biedermeier bis zur Gegenwart den Zauber dieser Region.
Künstler wie Rudolf von Alt und Thomas Ender haben bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Reiz des Donautals entdeckt.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hielten sich die österreichischen Stimmungsimpressionisten wie Emil Jakob Schindler, Robert Russ, Tina Blau und Marie Egner gerne in der Wachau auf, um das eigentümliche Licht und die mediterrane Stimmung festzuhalten. Auch der Wiener Jugendstil hielt mit Grafiken von Hugo Henneberg und Ferdinand Andri Einzug in der Wachau. Moderne, expressive Tendenzen weisen die Wachau-Ansichten von Anton Faistauer, Oskar Laske und Josef Dobrowsky auf.
Die Werke von Sigfried Stoitzner, Leopold Hauer und Carl Unger setzen den künstlerischen Blick auf diese Region im 20. Jahrhundert fort. Auch heute bietet die Wachau vielfältige Inspirationen, wie die Bilder des in Weißenkirchen lebenden Malers Erich Giese eindrucksvoll belegen.
Öffnungszeiten:
Besichtigung (ohne Führung):
täglich von 10-18 Uhr (Juni bis September 9-18 Uhr)
Kassaschluß und letzter Einlass: 17 Uhr
Führungen für Individualreisende (in Deutsch):
Wochentags um 11 Uhr und 15 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag um 11, 12, 14 und 15 Uhr
Info und Reservierung:
Tourismusbüro Stift Göttweig
+43-(0)2732/85581-231
Homepage Stift Göttweig | | | | Stift Altenburg | | „Aufbruch – Zueinander. Christen und Juden. Wandlung einer Beziehung“ Jahrhundertelang verachteten Christen und die Kirche das Judentum und bereiteten so den Boden für die Judenvernichtung des Nationalsozialismus. Das Zweite Vatikanische Konzil brachte eine Wende in dieser Beziehung: Die katholische Kirche anerkennt und würdigt die geistliche Verbundenheit beider Bekenntnisse.
Die Sonderausstellung (des Vorjahres) im Garten der Religionen zieht Bilanz: Wo stehen christlich-jüdische Beziehungen heute? Was wurde erreicht? Was bedeutet das Judentum für den Glauben der Christen? Was sind Konfliktfelder aktueller Auseinandersetzungen?
Bis 26. Oktober 2011 täglich um 10.00 Uhr.
Eintrittspreis: € 9,0 Teilnahme/Person
Veranstaltungsort:
Garten der Religionen
3591 Altenburg
Abt Placidus Much-Straße 1
Tel.: +43(2982)345114
altenburg@kloesterreich.at
Homepage Stift Altenburg | | | | Stift Melk | | Vom Gestern ins Heute Seit mehr als 1000 Jahren ist Melk ein geistliches und kulturelles Zentrum des Landes, zunächst als Babenbergerburg und dann ab 1089 als Benediktinerkloster, gegründet von Markgraf Leopold II.
Das Stift Melk ist daher seit seinen Anfängen ein wichtiger geistiger und geistlicher Mittelpunkt des Landes.
Die vielen Besucher des Hauses stellen auch eine pastorale Herausforderung für das Kloster dar, um sie erkennen zu lassen, dass in allen Epochen und allen Bereichen der Kunst
die Menschen durch ihre Werke auf Gott hin verweisen wollten. ("Ut In Omnibus Glorificetur Deus" - Damit in allem Gott verherrlicht werde.)
Die Benediktiner von Melk teilen jährlich die Schönheit des barocken Gebäudes mit ca. 430.000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt und laden zu verschiedensten Veranstaltungen in das Stift Melk ein.
Auf die Besucherinnen und Besucher warten spannend gestaltete Museumsräume, Prunksäle wie Marmorsaal und Bibliothek, ein unvergesslicher Blick von der Altane auf das Donautal und die hochbarocke Stiftskirche, ein Gesamtkunstwerk zur Verherrlichung Gottes.
Wesentlicher Bestandteil des Gesamtkunstwerkes ist der Stiftspark mit dem barocken Gartenpavillon, der mit seinen exotischen Fresken ebenso eine besondere Spezialität darstellt.
Das gesamte Parkareal erstreckt sich auf einer unzerstörten barocken Bodenarchitektur. Die Bepflanzung stammt zum Großteil aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Im Mai 2011 wird ein neuer Besucherbereich für die Stiftsbesucherinnen und -besucher geöffnet: Die barocke Nordbastei. Im Parterre wird ein Klostershop und eine zeitgemäße, neue Stiftspforte eingerichtet. Im ersten Stock wird eine Ausstellung zu sehen sein, die von Schülern des Stiftsgymnasiums in Zusammenarbeit mit Fachleuten erarbeitet wird und das Weltkulturerbe und seine Zukunft im Sinne von Erbe und Auftrag zum Thema haben wird.
Im zweiten Geschoß wird sich eine Aussichtsterrasse befinden, die den Blick sowohl in die weitere Umgebung – vom Alpenvorland bis ins Waldviertel - als auch auf das Stiftsgelände, besonders auf den Gartenpavillon und den Stiftspark, freigibt.
Öffnungszeiten Homepage Stift Melk | | | | Stift Zwettl | | Das Waldviertler Kloster am Kamp Architektur & Malerei
Die Baugeschichte des Stiftes Zwettl reicht von der Gründung im 12. Jahrhundert bis zur letzten großen Umgestaltung unter Abt Melchior Zaunagg in den Jahren 1720 bis 1740. Die verschiedenen Stile von der Romanik bis zum Barock fügen sich zu einem harmonischen Ganzen.
Hervorzuheben sind der mittelalterliche Kreuzgang mit dem frühgotischen Brunnenhaus, der romanische Kapitelsaal, der Zusammenklang von gotischem Kirchengebäude und barocker Einrichtung, die Tafelbilder Jörg Breus und die Gemälde Martino Altomontes, die Skulpturen Jakob Schletterers, die Turmfassade von Josef Munggenast und Matthias Steinl.
Die Barockbibliothek birgt ein Deckenfresko Paul Trogers, der auch Ölgemälde für das Refektorium schuf.
Bibliothek & Archiv
Der Bibliothekssaal wurde 1730-32 von Josef Munggenast erbaut und von Paul Troger mit Szenen aus dem Leben des Herkules freskiert. Der zweigeschossige Raum mit Galerie wird von Platzlgewölben überspannt.
Im Stift Zwettl bestand bereits seit dem 12. Jahrhundert ein Scriptorium, in dem Mönche Handschriften für den liturgischen Gebrauch, Annalen, die denkwürdige Ereignisse in Kloster und Welt verzeichnen und Urbare zur Erfassung von Besitz und Einkünften anfertigten. Die reiche Handschriftensammlung mit 425 Codices wird in der Bibliothek verwahrt. 286 Inkunabeln gehören ebenfalls zum Bestand der Bibliothek.
Das seit der Gründerzeit durchgehend anwachsende Archiv des Stiftes zählt zu seinen Prunkstücken die so genannte „Bärenhaut“, eine Abschrift von Urkunden und die Zusammenfassung des Gründungsgeschehens, der Hausgeschichte und der Beziehungen zur Stifterfamilie der Kuenringer. Der Prachtband enthält den bekannten Stammbaum der Kuenringer. Die Bezeichnung „Bärenhaut“ leitet sich vom Einband aus Schweinsleder – im Volksmund der Haut eines Saubären – ab.
Von Ostern bis 31. Oktober ist die Bibliothek für Besichtigungen im Rahmen von Spezialführungen durch geschultes Personal möglich.
Kontakt für Anmeldungen zu Führungen:
Rezeption Stift Zwettl
Tel.: +43 2822 20202 17
Mobil: 0664 85 69 063
Fax: +43 2822 20202 40
info@stift-zwettl.at
Homepage Stift Zwettl | | | | Stift Seitenstetten | | Der Vierkanter Gottes im Mostviertel Inmitten der idyllischen, leicht hügeligen Landschaft des Mostviertels liegt das Benediktinerstift Seitenstetten. Umgeben von Feldern und Obstbäumen, wie ein riesiger "Vierkanter", gibt er der Landschaft und den Menschen sein unverwechselbares Gepräge.
Sei es unter der weißen Decke des Schnees oder inmitten blühender Wiesen und Obstbäume, sei es inmitten von wogenden Ährenfeldern oder unter dem Duft frisch gepressten Obstes - ein Besuch zu diesem etwas abseits der großen Durchgangsrouten gelegenen Stift ist in jeder Jahreszeit ein besonderes Erlebnis.
Führungen durch Stiftskirche, Ritterkapelle, Marmorsaal, Maturasaal, naturhistorische Sammlung und Bibliothek:
von Ostermontag bis 31. Oktober
täglich um 10.00 Uhr und um 15.00 Uhr.
Das Stift Seitenstetten feiert 900. Geburtstag
Vor 900 Jahren also 1112 wurde das Stift Seitenstetten von Udalschalk von Still
gegründet. Seither singen Benediktiner das Lob Gottes in Seitenstetten. In den
Zeiten gab es viel Erfreuliches, aber auch Krisenerscheinungen in der Entwicklung
des Stiftes, ein reges Auf und Ab.
Zum runden Geburtstag 2012 ist deshalb eine Ausstellung im Stift geplant, in der
unter anderem die Entwicklung des Klosters in ideeller, wirtschaftlicher, kulturellerund historischer Weise dokumentiert werden soll. Viele Veranstaltungen werden sich im Jubiläumsjahr 2012 mit dem Wirken der Mönche im Mostviertel beschäftigen.
Homepage Stift Seitenstetten | | | | Stift Geras | | 850 Jahre Prämonstratenser Geras-Pernegg Das Stift an der Grenze mit seiner wechselvollen Geschichte hat vielerlei zu bieten. Seien es die Kunstkurse im Sommer oder die besinnlichen Tage im nahen Kloster Pernegg - die Faszination der Waldviertler Landschaft hinterlässt bei jedem Besucher und Gast einen bleibenden Eindruck.
Stiftsführungen: Mai bis Oktober: 10, 14, 15.30 Uhr
Sonderausstellung 2011
Vom Löscheimer zur Katastrophenhilfe:
FEUERWEHR – Tradition mit Zukunft
Was unsere Feuerwehrmänner und -frauen im Alltag für uns leisten ist enorm. Unzählige Stunden verbringen diese Menschen in Ihrer Freizeit um uns zu RETTEN – BERGEN – LÖSCHEN – SCHÜTZEN
Es beginnt bei der Jugendfeuerwehr, wo unsere Jugendlichen Kameradschaft und Miteinander lernen und erfahren können, dass gegenseitig Verlass auf die Feuerwehrkollegen ist. In vielen Kursen und Leistungsbewerben werden diese Jungen und Mädchen ausgebildet uns im Notfall zu helfen.
Notfälle: Brand – Unfall – Überschwemmung – in Schächten gefangen – auf Bäumen festsitzen
In solchen Fällen ist unsere Feuerwehr immer für uns da!
Helfen WIR unserer Feuerwehr? Unterstützen wir unsere Feuerwehr?
Wie schützt sich der Feuerwehrmann, die Feuerwehrfrau bei Einsätzen?
Wie schützen sich unsere Helfer und Retter vor der körperlichen Belastung, wenn Löscheinsätze Stunden und Überschwemmungseinsätze Tage dauern?
Wie schützen sich unsere Helfer und Retter vor der psychischen Belastung, wenn bei einem Unfall Freunde und Bekannte Tod aus dem Auto geborgen werden?
Unsere Feuerwehr hilft uns – Notruf 122!
Im Rahmen dieser Ausstellung werden die Möglichkeiten der Feuerwehr von damals und heute gezeigt. Vor allem aber auch der »FEUERWEHRMENSCH«, der für uns in Notsituationen Höchst-leistungen erbringt.
Öffnungszeiten und Führungen
vom Mai bis Oktober
täglich (außer Montag): 10 bis 17 Uhr
März und April, sowie November und Dezember
Dienstag bis Samstag: 10 bis 15 Uhr
Sonntag, Montag und Feiertag geschlossen.
Führungszeiten:
Dienstag bis Samstag: 11 und 14 Uhr
Sonn- und Feiertag: 11 und 14 Uhr
Homepage Stift Geras | | | | Schatzkammer Maria Taferl | | "Leben heißt Pilgern"
Sonderausstellung im Jubiläumsjahr 2010
350 Jahre Maria Taferl
Ein herrlich in buntem, volkstümlichem Barock ausgemalter Raum mit Fresken, die an der Decke Erscheinungen der Ursprungsgeschichte, an den Wänden aber wunderbare Heilungen und Rettungen darstellen. Schatzkammern sind Tresore und Orte der Aufbewahrung von Kostbarkeiten.
Die Schatzkammer einer Wallfahrtskirche aber ist nicht nur ein Ort des Aufbewahrens, sondern auch ein Tresor des Glaubens. Nicht die materielle, künstlerische oder historische Qualität der Gaben bestimmen ihre Kostbarkeit, sondern die hinter ihnen stehenden Intentionen. Hinter jeder dieser Gaben steht ein persönliches Anliegen oder Motiv.
Es sollte daher nicht der Anschein erweckt werden Reichtümer anzuhäufen, sondern vielmehr soll durch das Aufbewahren und Ausstellen das Maß an Verehrung und Hingabe an die Gottesmutter bewusst gemacht werden.
Die Kästen, von Porr 1665 gefertigt, sind mit vielen solchen alten Votivgaben gefüllt.
Öffnungszeiten:
April - Oktober, Dienstag - Sonntag, 10.30 - 16.30 Uhr Schatzkammer der Basilika Maria Taferl | | | | Stift Lilienfeld | | Neue Ausstellung in der Stiftsbibliothek Lilienfeld seit April 2010 Die Bestände der Lilienfelder Stiftsbibliothek waren in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgrund der Aufhebung 1789 und dem Brand 1810 stark reduziert. Schon Abt Ladislaus Pyrker (1811 – 1819) versuchte daher, kleinere Bibliotheken (z.B. 1818 eine 21 Bände umfassende Bibelsammlung von Erzherzog Ludwig) an das Stift zu bringen. Auch Bücher aufgelassener Klöster (z.B. Kleinmariazell, Paulanerkloster Wien) wurden zugekauft, sie weisen sehr häufig handschriftliche Besitzvermerke aus früheren Zeiten auf.
Bibeln im Wandel der Zeit
Ausstellung in der Stiftsbibliothek 2011
Für die katholische Kirche war seit dem Altertum die lateinische Bibelübersetzung des Hieronymus, die so genannte „Vulgata“, maßgebend, auch wenn immer wieder Bibeln in Volkssprachen übersetzt wurden. Die Wandlung des Lateinischen zu den romanischen Sprachen machte die westliche Bibel nicht mit und auch in den germanischen und keltischen Gebieten Westeuropas wurde die Bibel fast nur auf Latein verbreitet. Heute gibt es eine große Auswahl an Bibelübersetzungen in deutscher Sprache.
Ausgestellte Bibeln (Auswahl):
Biblia, Pergament, Frankreich, 1. Hälfte 13. Jh. (StiB Lilienfeld, Cod. 188)
Diese Bibel ist zierlich geschrieben und die älteste in der Stiftsbibliothek. Sie enthält schöne und kunstvoll ausgeführte Initialen.
Biblia latina, Papier, Venedig 1476 (Wiegendruck)
Als Wiegendrucke (Inkunabeln) bezeichnet man Schriften, die mit beweglichen Lettern zwischen 1454 nach dem Druck der Gutenberg-Bibel und 1500 hergestellt wurden.
Katholische Bibel, Papier, Köln 1571 (Druck)
Übersetzung von dem Dominikaner Johann Dietenberger (geb. 1475, gest. 1537). Diese Bibel enthält viele farbige Abbildungen. Es handelt sich hierbei um die am weitesten verbreitete katholische, deutsche Bibelausgabe, sie erfuhr insgesamt 58 Auflagen.
Allioli-Bibel, Papier, Wien–Leipzig um 1900 (Druck)
Bearbeitet von Josef Franz Allioli (geb. 1793, gest. 1873), er war Professor für orientalische Sprachen, der biblischen Exegese und Archäologie, seit 1838 Dompropst zu Augsburg. Alliolis Bibelübersetzung aus der Vulgata ist mit kurzen Anmerkungen erläutert und erfuhr mehr als 10 Auflagen.
Zusammengestellt von Mag. P. Eugen Müller und MMag. Irene Rabl.
Die Ausstellung „Bibeln im Wandel der Zeit“ der Stiftsbibliothek Lilienfeld ist NUR im Zuge der Stiftsführungen zu besichtigen!
Kontakt:
Pforte Stift Lilienfeld
Klosterrotte 1
3180 Lilienfeld
02762/52420
pforte@stift-lilienfeld.at
Öffnungszeiten: Mo-Sa 9-12 Uhr, 13.30-16.30 Uhr, So, Ftg. 13.30-16.30 Uhr
Zisterzienserstift Lilienfeld | | | | Stift Herzogenburg | | Die Kunstsammlung ist die bedeutendste niederösterreichische Stiftssammlung nach dem Stift Klosterneuburg. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt bei den spätgotischen Werken der Donauschule, die im vorigen Jahrhundert im Stift gesammelt wurden; ebenso der mittelalterliche Kunstschatz von Tafelbildern, Figuren und Glasfenstern.
Mit dem Festsaal, der Bibliothek und der barocken Stiftskirche bekommt der Besucher einen guten Eindruck über die künstlerische und kulturelle Bedeutung dieses Stiftes in Niederösterreich.
Der Besuch der Innenräume des Hauses sowie der Sammlungen ist nur im Rahmen der Führung möglich.
Von 1. April bis 31. Oktober finden täglich Führungen zu folgenden Zeiten statt:
Vormittags um 9.30 und um 11.00 Uhr
Nachmittags um 13.30, 15.00 und 16.30 Uhr
Wenn an einem Festtag das Pontifikalamt am Vormittag gefeiert wird, dann entfällt die Führung um 9.30 Uhr, die erste Führung findet dann erst um 11.00 Uhr statt.
Spezielle Kinderführungen werden auf Anfrage angeboten.
fuehrungen@stift-herzogenburg.at
Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg | | |
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