„Zentrale Werte für ältere Menschen sind Autonomie einerseits und soziale Verbundenheit andererseits“, sagt Kricheldorff. Altern in Verbundenheit brauche ein lebendiges Umfeld, das den Wünschen nach Kommunikation, nach Kultur, aber auch den langfristigen Anforderungen an Hilfe und Pflege entspreche. Dieses lebendige Umfeld sei jedoch in Zeiten brüchiger familiärer Bindungen „alles andere als selbstverständlich“. Immer mehr alte Menschen leben alleine; Unterstützungssysteme, die sich aus Selbsthilfe, gegenseitige Unterstützung und beteiligendem Engagement zusammensetzen, werden immer wichtiger.
„Für ein gelingendes Alt-Werden in sozialer Verbundenheit braucht es sowohl die Übernahme von Verantwortung durch Menschen aller Altersgruppen als auch die Zusammenarbeit von Professionellen und Freiwilligen“, betont die führende Expertin Deutschlands für Altersbildung. Menschen dafür zu befähigen und sie bei den dabei entstehenden Prozessen zu begleiten, seien zentrale Aufgaben für die Bildungs- und soziale Altenarbeit der Zukunft.
Am Nachmittag der Tagung stehen Workshops zu acht verschiedenen Themen zur Auswahl.
Anmeldung: kbw
02742/324 2357
lima@kirche.at
Information:
www.kbw-bildung.at
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