Die Aktivistenrunden der Katholischen Männerbewegung St. Pölten
     

 

 




 
    Franz Mollner
   

"viel-stimmig"
(Motto der PGR-Wahl 2002)

Gebet:
Heiliger Geist, was möchtest du von uns?
Du willst vielleicht etwas anderes als das, was ich für richtig halte und mir am grünen Tisch ausdenke, etwas anderes als die Strategien, die mir im Kopf herumschwirren. Was willst du von uns, Heiliger Geist, der du uns so sehr liebst, uns erhältst und drängst, die Frohe Botschaft bis an die Enden der Erde zu bringen?
Heiliger Geist, auf dich vertrauen wir! Mach uns offen und zeige uns, was du mit uns vor hast! (Kardinal Carlo Maria Martini, Erzbischof von Mailand)


Schriftlesung: 1 Korinther 12, 4-11
Die Vielfalt aus dem einen Geist.
Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist.
Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn.
Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen, dem andern durch den gleichen Geist die Gabe, Erkenntnis zu vermitteln, dem dritten im gleichen Geist Glaubenskraft, einem andern - immer in dem einen Geist - die Gabe, Krankheiten zu heilen, einem andern Wunderkräfte, einem andern prophetisches Reden, einem andern die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden, wieder einem andern verschiedene Arten von Zungenrede, einem andern schließlich die Gabe, sie zu deuten.
Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will.

Gedanken zur Schriftstelle:
Wir sind verschieden be "gabte" Menschen. Unser Schöpfer hat einem jeden und einer jeden von uns Gnadengabe, sogenannte "Charismen" geschenkt. Wir haben diese Gaben nicht aufgrund irgendwelcher Verdienste unsererseits. Er schenkt sie uns einfach, um damit diese Erde "zu bebauen und zu behüten". Er schenkt sie uns um einander zu dienen, um Gemeinschaft leben zu können. Eine Gemeinschaft aus unvollkommenen Menschen, wo jeder mit seinen Gaben einen Platz hat, seinen Platz aber auch finden muss. Nicht alle können Wunder tun, doch jeder kann ein bisschen am Wunder mitwirken. Jeder Mensch darf sich als Ort des Wirkens Gottes verstehen. In jedem Menschen leuchtet uns Christus in irgendeiner Form entgegen.

Untersuchung zum Thema:

Sehen:
Wo liegen meine Begabungen? Welche entdecke ich hier in der Runde?
Welche Begabungen sehe ich in unserer Pfarrgemeinde, und welche fehlen mir? Wie gehen wir mit den vorhandenen Gaben um?

Urteilen:
Wozu ist diese Vielfalt gut? Welche Probleme ergeben sich aus der Vielfalt?
Anerkennen wir diese Gaben als von Gott gegebene?
Welche Gaben braucht eine Gemeinde um Gemeinde Jesu zu sein? Welche Konsequenzen hat das für uns, wenn wir in jedem und jeder Gottes Gaben entdecken?

Handeln:
Mein/unser möglicher Beitrag die vielfältigen Gaben fruchtbringend einzusetzen. (z.b. bei der PGR-Wahl selber kandidieren, andere für eine Kandidatur ansprechen, ....)

Abschlussgebet:

Was ich tun kann

Herr, ich kann nicht verhindern, dass viele Menschen vereinsamen;
ich kann aber dazu beitragen, dass manche sich nicht so einsam fühlen.
Ich kann nicht verhindern, dass physisch Kranke es schwer haben; ich kann aber dazu beitragen, dass dieser oder jener es etwas leichter hat.
Ich kann nicht verhindern, dass immer mehr und jüngere Menschen dem Rauschgift verfallen; ich kann aber dazu beitragen, dass manche keine Drogen brauchen. Ich kann nicht verhindern, dass tausende Menschen Jahr für Jahr durch eigene Hand sterben; ich kann aber dazu beitragen, dass der eine oder andere es nicht tut.
Ich kann nicht verhindern, dass Völker sich bekriegen; ich kann aber dazu beitragen, dass die Kleinkriege um mich herum ein Ende nehmen.
Allmächtiger Gott; es ist äußerst wenig, was ich als einzelner tun kann; aber mehr, als ich glaube! Carlo Caretto


(Diese Aktivistenrunden wurde von Franz Mollner, 02822/54751/15, gestaltet)
 
 
 
 
 


concept by maworks
 
    Die KMB ist eine Gliederung der Kath. Aktion der Diözese St. Pölten
verantwortlich für den Inhalt: Josef Muhr