Toleranz
- Gegenseitiges Annehmen
Am
Beginn dieser Runde wollen wir Gott bitten, um die Kraft und den
Mut das wir uns gegenseitig annehmen. Denn Christus sagt, was ihr
dem geringsten meiner Brüder getan habt, dass habt ihr auch
mir getan.
Einleitungsgebet:
· Herr, warum bleibst du so fern, / verbirgst dich in Zeiten
der Not?
· In seinem Hochmut quält der Frevler die Armen. / Er
soll sich fangen in den Ränken, die er selbst ersonnen hat.
· Denn der Frevler rühmt sich nach Herzenslust, / er
raubt, er lästert und verachtet den Herrn.
· Überheblich sagt der Frevler: Gott straft nicht. /
Es gibt keinen Gott. So ist sein ganzes Denken.
· Herr, steh auf, Gott, erheb deine Hand, / vergiss die gebeugten
nicht!
· Warum darf der Frevler Gott verachten / und in seinem Herzen
sagen: Du strafst nicht?
· Du siehst es ja selbst; / denn du schaust auf Unheil und
Kummer.
· Der Schwache vertraut sich dir an; / du bist den Verwaisten
ein Helfer.
· Zerbrich den Arm des Frevlers und des Bösen, / bestraf
seine Frevel, so das man von ihm nichts mehr findet.
· Der Herr ist König für immer und ewig. / in seinem
Land gehen die Heiden zugrunde.
· Herr du hast die Sehnsucht der Armen gestillt, / du stärkst
ihr Herz, du hörst auf sie.
· Du verschaffst den Verwaisten und Bedrückten ihr Recht.
/ Kein Mensch mehr verbreite Schrecken im Land.
Schriftlesung:
Die Pflichten gegen den Nächsten:
Legt deshalb die lüge ab, und redet untereinander die Wahrheit;
denn wir sind als Glieder miteinander verbunden. Lasst euch durch
den Zorn nicht zur Sünde hinreißen! Die Sonne soll über
eurem Zorn nicht untergehen. Gebt dem Teufel keinen Raum! Der Dieb
sollte nicht mehr stellen, sondern arbeiten und sich mit seinen
Händen etwas verdienen, damit er den Notleidenden davon geben
kann. Über eure Lippen komme kein böses Wort, sondern
nur ein gutes, das den, der es braucht, stärkt, und dem, der
es hört, Nutzen bringt. Seit gütig zueinander, seit barmherzig,
vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat.
Kurze Stille: Was will uns diese Schriftstelle sagen?
Sehen:
· Wie schaut es mit unserer Toleranz und unserem gegenseitigen
Annehmen aus?
· Wie nehmen wir unsere Mitmenschen mit all ihren Wünschen
und Sorgen, ihren Krankheiten und Schicksalsschlägen an?
· Wie verhalten wir uns als katholische Männer am Arbeitsplatz
unseren Mitarbeitern gegenüber?
· Wie verhalten wir uns unseren älteren Mitmenschen
gegenüber?
Urteilen:
· Sind wir als katholische Männer bereit, unsere Mitmenschen
so anzunehmen wie sie sind!
· Haben wir den Mut und die Kraft uns für Menschen einzusetzen,
die von der Gesellschaft ausgestoßen oder vergessen werden?
· Nehmen wir uns Zeit für unsere Mitmenschen besonders
den älteren, ihnen zuzuhören, ihnen das Gefühl geben
das sie mit ihren Sorgen und Ängsten nicht allein sind.
· Schließen wir unsere Mitmenschen mit ihren Sorgen
und Nöten in unser Gebet ein?
Handeln:
· Welche Möglichkeiten haben wir als Männer in
unserer Gesellschaft, unsere Toleranz anderen gegenüber zu
zeigen?
· Was können wir in unserer Pfarre verbessern, das unser
Wille zum gegenseitigen Annehmen auch Früchte trägt?
· Was können wir beitragen, dass bestehende Vorurteile
abgebaut werden?
· Wir sollten als katholische Männer den Mut und die
Kraft aufbringen, uns diesem Thema verstärkt zu widmen.
Zum
Abschluss dieser Runde beten wir das KMB Gebet.
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Psalm
10 1-4, 12-18, Ein Hilferuf gegen gewalttätige Menschen
Epheser
4, 25 - 32
Vorschlag:
Veranstalten wir einen Gebetsabend, wo wir unsere Sorgen und Nöte
und die unserer Mitmenschen vor Gott tragen und in um seine Hilfe
bitten.
Denn nur wen wir im Gebet Gott um seine Hilfe bitten, können
wir auf seine Unterstützung und Gnade hoffen.
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