Die Aktivistenrunden der Katholischen Männerbewegung St. Pölten
     

 

 




 
    gestaltet von Karl Berger
   
 

Toleranz - Gegenseitiges Annehmen

Am Beginn dieser Runde wollen wir Gott bitten, um die Kraft und den Mut das wir uns gegenseitig annehmen. Denn Christus sagt, was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, dass habt ihr auch mir getan.

Einleitungsgebet:

· Herr, warum bleibst du so fern, / verbirgst dich in Zeiten der Not?
· In seinem Hochmut quält der Frevler die Armen. / Er soll sich fangen in den Ränken, die er selbst ersonnen hat.
· Denn der Frevler rühmt sich nach Herzenslust, / er raubt, er lästert und verachtet den Herrn.
· Überheblich sagt der Frevler: Gott straft nicht. / Es gibt keinen Gott. So ist sein ganzes Denken.
· Herr, steh auf, Gott, erheb deine Hand, / vergiss die gebeugten nicht!
· Warum darf der Frevler Gott verachten / und in seinem Herzen sagen: Du strafst nicht?
· Du siehst es ja selbst; / denn du schaust auf Unheil und Kummer.
· Der Schwache vertraut sich dir an; / du bist den Verwaisten ein Helfer.
· Zerbrich den Arm des Frevlers und des Bösen, / bestraf seine Frevel, so das man von ihm nichts mehr findet.
· Der Herr ist König für immer und ewig. / in seinem Land gehen die Heiden zugrunde.
· Herr du hast die Sehnsucht der Armen gestillt, / du stärkst ihr Herz, du hörst auf sie.
· Du verschaffst den Verwaisten und Bedrückten ihr Recht. / Kein Mensch mehr verbreite Schrecken im Land.

Schriftlesung:
Die Pflichten gegen den Nächsten:
Legt deshalb die lüge ab, und redet untereinander die Wahrheit; denn wir sind als Glieder miteinander verbunden. Lasst euch durch den Zorn nicht zur Sünde hinreißen! Die Sonne soll über eurem Zorn nicht untergehen. Gebt dem Teufel keinen Raum! Der Dieb sollte nicht mehr stellen, sondern arbeiten und sich mit seinen Händen etwas verdienen, damit er den Notleidenden davon geben kann. Über eure Lippen komme kein böses Wort, sondern nur ein gutes, das den, der es braucht, stärkt, und dem, der es hört, Nutzen bringt. Seit gütig zueinander, seit barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat.
Kurze Stille: Was will uns diese Schriftstelle sagen?

Sehen:
· Wie schaut es mit unserer Toleranz und unserem gegenseitigen Annehmen aus?
· Wie nehmen wir unsere Mitmenschen mit all ihren Wünschen und Sorgen, ihren Krankheiten und Schicksalsschlägen an?
· Wie verhalten wir uns als katholische Männer am Arbeitsplatz unseren Mitarbeitern gegenüber?
· Wie verhalten wir uns unseren älteren Mitmenschen gegenüber?

Urteilen:
· Sind wir als katholische Männer bereit, unsere Mitmenschen so anzunehmen wie sie sind!
· Haben wir den Mut und die Kraft uns für Menschen einzusetzen, die von der Gesellschaft ausgestoßen oder vergessen werden?
· Nehmen wir uns Zeit für unsere Mitmenschen besonders den älteren, ihnen zuzuhören, ihnen das Gefühl geben das sie mit ihren Sorgen und Ängsten nicht allein sind.
· Schließen wir unsere Mitmenschen mit ihren Sorgen und Nöten in unser Gebet ein?

Handeln:
· Welche Möglichkeiten haben wir als Männer in unserer Gesellschaft, unsere Toleranz anderen gegenüber zu zeigen?
· Was können wir in unserer Pfarre verbessern, das unser Wille zum gegenseitigen Annehmen auch Früchte trägt?
· Was können wir beitragen, dass bestehende Vorurteile abgebaut werden?
· Wir sollten als katholische Männer den Mut und die Kraft aufbringen, uns diesem Thema verstärkt zu widmen.

 

Zum Abschluss dieser Runde beten wir das KMB Gebet.

 
 
 
 
 
 

Psalm 10 1-4, 12-18, Ein Hilferuf gegen gewalttätige Menschen

 

 

 

 

 

 

 

 

Epheser 4, 25 - 32

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorschlag:
Veranstalten wir einen Gebetsabend, wo wir unsere Sorgen und Nöte und die unserer Mitmenschen vor Gott tragen und in um seine Hilfe bitten.
Denn nur wen wir im Gebet Gott um seine Hilfe bitten, können wir auf seine Unterstützung und Gnade hoffen.



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    Die KMB ist eine Gliederung der Kath. Aktion der Diözese St. Pölten
verantwortlich für den Inhalt: Josef Muhr