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"Gott,
du mein Gott, dich suche ich, meine Seele dürstet nach dir"
(Ps 63, 2a).
Der Psalmist folgt seiner Sehnsucht und will Gott nicht nur im Verstand
erkennen, sondern ihm begegnen mit Leib und Seele.
Jesus Christus, der am Kreuz gestorben und am 3. Tag von den Toten
auferstanden ist, sehnt sich auch nach einer Begegnung mit den Menschen.
Er kommt uns entgegen im Zeichen von Brot und Wein. So ist er mitten
in seiner Kirche allzeit gegenwärtig.
Dieses Gegenwärtigsein
Christi gilt es zu erfassen, und ich bin überzeugt, dass Eucharistische
Anbetung die Augen des Herzens öffnet und uns fähig macht,
etwas vom Geheimnis der Liebe Christi zu begreifen.
Ich wünsche
mir sehr, dass die Eucharistische Anbetung vermehrt als ein Schatz
entdeckt wird und so von der Mitte her, von Christus, viele neue
Impulse ausgehen. Möge diese Initiative dazu beitragen –
zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen!
+ DDr. Klaus
Küng
Bischof von St. Pölten
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