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Die Kerens-Bibliothek ist nach dem 1. Bischof von St. Pölten
benannt,
nach Heinrich Johann von Kerens. Er hat die bereits in Wiener Neustadt
vorhandene Bibliothek 1785 nach St. Pölten übertragen
lassen.
Die Stiftsbibliothek wurde unter Propst Johann Michael Führer
durch Adaptierung von bereits bestehenden Räumen zwischen 1727
und 1739
mit Fresken von Paul Troger und Daniel Gran, mit Bildhauerarbeiten
von Peter Widerin und mit Tischlerarbeiten von Hippolyt Nallenburg
ausgestattet. Dargestellt sind auf vielfältige Weise die 4
klassischen Fakultäten der Universität: Theologie, Philosophie,
Medizin und Rechtssprechung.
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