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St. Pölten darf mit gutem Recht als geschichtsträchtiger
Ort bezeichnet werden. Das gilt bereits für die spätrömische
Zeit, als hier der hl. Florian lebte, aber auch für
das Frühmittelalter, als mit der Errichtung des ehemaligen
Augustiner Chorherrenstiftes St. Pölten das älteste
Kloster in Niederösterreich entstand. Bei seiner Aufhebung
durch Kaiser Josef II. im Jahre 1784 konnte es auf eine bereits
1000jährige Geschichte zurückblicken. Das damals neu errichtete
Bistum hat mit der Übernahme der Klosterkirche (nunmehr Domkirche)
und des ehem. Stiftsgebäudes mit seinem recht ansehnlichen
Inventar auch ein großes kulturelles Erbe angetreten, das
bis heute gepflegt und erhalten wird.
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Das Diözesanmuseum wurde bereits im Jahre 1888 als
erstes derartiges Museum Österreichs in St. Pölten errichtet.
Untergebracht war es zunächst in der ehemaligen Stiftsbibliothek
im Obergeschoß des Kreuzganghofes.
Mittlerweile sind auch zwei Räume der alten Prälatur,
die Kerensbibliothek und das bischöfliche Oratorium dazugekommen.
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