| 18.05.2004 | Zeitzeichen der Religion |
 | Dir. Dr. Johann Kronbichler führt durch die nur für kurze Zeit im Sommerrefektorium zu sehende Ausstellung über sakrale Kunst der Moderne. |
| 15.06.2004 | Hl. Florian in der Glorie |
 | Am 4. Mai 2004 jährt sich zum 1700. Mal der Todestag des hl. Florian. Die Leidensgeschichte des ersten namentlich bekannten und historisch fassbaren Märtyrers Österreichs beginnt in Cetium (dem heutigen St. Pölten) als dem letzten Aufenthaltsort des Heiligen vor seinem Martyrium in Lauriacum (Lorch).
Zum Jubiläum des hl. Florian steht ein Andachtsbild aus dem Frühwerk des Malers Martin Johann Schmidt ("Kremser Schmidtâ€) im Blickpunkt. Es zeigt den beliebten Volksheiligen in seiner vorrangigen Schutzfunktion als Feuerpatron über einer Ansicht der Stadt St. Pölten. Die Darstellung in Form einer Apotheose folgt der traditionellen barocken Bildgestaltung.
(Führung: Ulrike Kirner) |
| 17.08.2004 | Paramentik - Das liturgische Gewand, Gestaltung und Form |
 | Das liturgische Gewand war im Laufe der Zeit vielen Veränderungen ausgesetzt. Schnitt, Technik aber auch Farben und Motive veränderten sich mit den modischen und damit zusammenhängenden stilistischen Gegebenheiten der jeweiligen Epochen. Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurden viele der bis dahin in Verwendung stehenden Gewänder zu musealen Objekten. An Hand von Beispielen werden einige dieser Gegebenheiten anschaulich dargestellt.
(Führung: Mag. Eva Voglhuber) |
| 14.09.2004 | Kreuzreliquiar (1. H. 15. Jh.) |
 | Das Standkreuz war ursprünglich auch zur Aufnahme einer Reliquie bestimmt, die heute verloren ist. Über zwei Wappen kann man das Objekt zeitlich einordnen, die stilistische Ausführung ist von großer Qualität. Das Kreuzreliquiar ist ein sehr schönes Beispiel für Werke dieser Art in der Zeit der Gotik. Reliquienverehrung allgemein und die Konzeption eines solchen Objektes im Speziellen sollen an Hand dieses Beispieles erörtert werden.
(Führung: Mag. Eva Voglhuber) |
| 12.10.2004 | Das ersehnte neue Kloster |
 | Die Entwicklung der hochbarocken Bauweise in Österreich wird nach dem Sieg der Gegenreformation und der endgültigen Befreiung von der türkischen Bedrohung wesentlich von den "Bauprälaten†der wiedererstarkten Klostergemeinschaften getragen, allen voran von Abt Berthold Dietmayr, dem Leiter des Stiftsbaues von Melk.
Für das Chorherrenstift St. Pölten beginnt Propst Michael Führer ein groß angelegtes Barockisierungsvorhaben, das wegen der vorzeitigen Absetzung des Propstes nur in wenigen Ansätzen realisiert werden kann.
Ein großer Klosterprospekt, der als "Canonia Sandhippolytensis nova desiderata†bezeichnet ist, gibt Auskunft über das unvollendete Projekt. An ihm lassen sich die baukünstlerischen Ambitionen des barocken Bauherrn gut ablesen. Offen ist die Frage der Zuschreibung an die in St. Pölten ansässigen bedeutenden Klosterarchitekten Jakob Prandtauer und Josef Munggenast.
(Führung: Ulrike Kirner)
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