Diözesanmuseum St. Pölten
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Bistumsgebäude Diözese St. Pölten

 

Sonderausstellung 2002

Des Propstes heilkundlicher Schatz

Medizin im Spiegel der Diözesanbibliothek St. Pölten

7. Juni - 31. Oktober 2002

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des Propstes heilkundlicher Schatz
   

Mittagsblickpunkte 2002

18.06.2002 Der SILBERALTAR im Bischöflichen Oratorium
Kaiser Josef I. schenkte 1693 dem Propst des St. Pöltner Augustiner Chorherrenstiftes einen kleinen Silberaltar, der für das Oratorium umgebaut wurde. Genaueres zu diesem frühbarocken Kleinod erfahren Sie beim angesagten Mittags-Blickpunkt.
13.08.2002 MODELL eines barocken Hochaltares
Skizzen und Modelle wurden schon zur Zeit ihrer Entstehung nicht bloß als Hilfsmittel gesehen, sondern waren immer auch als eigenständige Kunstwerke hoch geschätzt. Ein ganz herausragendes Beispiel eines barocken Altarmodelles ist seit heuer als Leihgabe des Weinstadtmuseums Krems im Diözesanmuseum zu bewundern.
16.08.2002 MONSTRANZ im Blumenkranz
Die Gattung des geistlichen Blumenbildes entstand im frühen 17. Jahrhundert und erfreute sich großer Beliebtheit. Einer der Hauptmeister dieses Typus war Johannes Antonius van der Baren, von dem das neu restaurierte Ölgemälde stammt.
10.09.2002 JOHANNES FÜNFLEUTNER - Propst, Bauherr, Mediziner
Johannes Fünfleutner war einer der bedeutendsten Pröpste des Augustiner Chorherrenstiftes St. Pölten (1636-1661). Er war aber nicht nur Propst, sondern auch Arzt. Davon gibt der höchst interessante Bestand an medizinischer Literatur in der Stiftsbibliothek ein beredtes Zeugnis.
15.10.2002 ANATOMISCHE ZIMELIEN
Die Wissenschaft der Anatomie nimmt in der Ausstellung "Des Propstes heilkundlicher Schatz" einen besonderen Platz ein, da Bücher mit wertvollen Ansichten des menschlichen Körpers gezeigt werden können. Im Mittelpunkt steht der "Fasciculus Medicinae", ein im Jahr 1500 erschienenes Buch, das das damals vorhandene medizinische Wissen nicht nur bündelte, sondern auch die erste Darstellung der Sektion an einer menschlichen Leiche enthält.Die älteste Darstellung der Sektion an einer menschlichen Leiche befindet sich auf einem Holzschnitt im Fasciculus Medicinae des Johannes von Ketham (1493). Dieses äußerst seltene Buch zählt zu den Highlights der diesjährigen Sonderausstellung und steht im Vordergrund des Mittagsblickpunktes.

 

 


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