| 2010 jährt sich der Geburtstag Jakob Prandtauers (1660–1726) zum 350. Mal.
Aus diesem Anlass zeigt das Diözesanmuseum eine Ausstellung, in deren Mittelpunkt die Sakralbauten des Baumeisters stehen. Anhand von Plänen, alten Ansichten, Fotos und schriftlichen Dokumenten beleuchtet die Ausstellung die Tätigkeit Prandtauers in Melk, Herzogenburg, Garsten, St. Florian, Kremsmünster, Klosterneuburg, Dürnstein, St. Pölten (Augustiner Chorherren, Englische Fräulein, Karmelitinnen) sowie einigen Pfarren.
Die Ausstellung gibt – ausgehend von neuen Forschungsergebnissen – einzigartige und zum Teil ungewöhnliche Einblicke in die Planungs- und Baugeschichte der verschiedenen Klöster und Kirchen. Darüber hinaus bietet sie die Gelegenheit, Prandtauer erstmals nicht nur als Künstler, sondern auch als Bautechniker und Unternehmer kennenzulernen.
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